Konzept

Ganztags – ohne „voll Stress“

Auf den Wechsel kommt es an: An der DSG haben die Kinder Zeit, zwischen konzentrierten Arbeitsphasen und längeren Pausen für Spiel und Bewegung, Essen und Ausruhen ihren Schulalltag ohne Stress zu erleben.

Als Schule mit offenem Ganztagsbetrieb haben die Klassen 1 bis 6 täglich Unterricht von 8.30 – 14.00 Uhr, anschließend gibt es eine Hortbetreuung (täglich bis 17:00 Uhr) sowie AGs, in denen die Kinder mitwirken können.

Für die Klassen 7 bis 10 ist die DSG eine Schule mit gebundenem Ganztagsbetrieb. Unterricht findet von 8.30 – 16.00 Uhr statt, am Nachmittag arbeiten die Kinder in Lernbüros und verschiedenen AGs. Freitags endet die Schule bereits um 14.00 Uhr.

Für Frühstück, Mittagessen und Obst am Nachmittag sorgt eine schuleigene Küche.

Lernen. Überall. Jederzeit. Draußen.

Kinder lernen immer. An vielen Orten, nicht nur in der Schule. Anstöße, die sie brauchen, können natürlich in Büchern stecken – aber auch in der Natur, in einem Museum, in einer Betriebserkundung oder anderswo in der Stadt. Zum Programm unserer Schule gehört es, die Kinder zu motivieren, sich „Orte zum Lernen“ auch „draußen“ zu suchen. Mit allen Sinnen, viel Verstand und auch mal zupackenden Händen. Eine Stadt wie Berlin hält viele Angebote bereit, um sich in Bewegung zu setzen. Nur wer das kann, wird Dinge bewegen können!

Flexible Schule

An unserer Schule darf jedes Kind im Mittelpunkt seiner eigenen Lernentwicklung stehen – es hat Zeit, im eigenen Tempo sich sein Wissen und die Welt zu erobern. Individuelles Lernen bekommt an unserer Schule viel Raum. Die Unterschiede in den Fähigkeiten und Voraussetzungen der Kinder gelten dabei aber nicht als schwierig, sondern als Chance für ein wirkliches von- und miteinander Lernen in der Schule.

In unseren Lernbüros etwa finden die Kinder Zeit, ihre persönlichen Lernwege zu verfolgen und eigene Stärken auszubauen bzw. in einem anderen Tempo und auch langsamer als die Mitschüler sich Lernschritte zu sichern. Sie werden dabei von ihren Lehrern begleitet und stets auch angehalten, das eigene Lernen zu reflektieren. Alle Kinder führen hierfür ein eigenes Logbuch, in dem sie Aufgaben und Themen festhalten, sich Ziele stecken und eigene Erfolge nachvollziehen können.

In unseren Werkstätten dagegen dürfen die Kinder erleben, wie es ist, in größerer Gruppe in die jeweils andere Muttersprache von Mitschülern und Lehrern einfach so einzutauchen – unabhängig vom eigenen Stand des Erlernens dieser Sprache (als Fremd-/Partnersprache). Die Kinder werden an der DSG einerseits zwar sprachlich differenziert und nach ihren Möglichkeiten gefördert, daneben aber auch durch „Immersion“ und das tägliche „Sprachbad“ im Kreise der größeren Schulgemeinschaft vorangebracht.

Unser Unterricht folgt dabei dem Berliner Rahmenlehrplan, wobei Lernstoffe und -ziele aus den skandinavischen Plänen eingeblendet werden, wo immer dies möglich ist. In den Fächern Dänisch, Norwegisch und Schwedisch sind die jeweiligen skandinavischen Lehrpläne maßgebend.

Starke Gemeinschaft

Bei der Gestaltung unserer Schule und ihres Alltags haben wir
von dem Konzept Skola 2000 gelernt.

Das Konzept wurde in Schweden entwickelt, weil moderne schulische Ansätze selbst dort leicht ausgebremst werden, wenn alte Unterrichtsformen oder starre Rollen (Lehrer und Schüler) greifen. Um ein „anderes Lernen“ zu ermöglichen, schlägt das Konzept einen Abschied vom „Business as usual“ vor – auch vom Lernen in Klassenzimmern und festen Klassenverbänden. “Be flexible all the time“ lautet das zentrale Motto dieses Konzepts, auch an unserer Schule.

An der DSG ist dadurch eine Schule entstanden, die „im Großen“ viel Raum für gemeinsames Erleben lässt, in der aber auch viele „kleine Schulen“ nebeneinander arbeiten: Hier wird bedarfsorientiert und sprachlich differenziert unterrichtet, dann wieder arbeiten alle Schülerinnen und Schüler projektorientiert zusammen.

Unsere Pädagogen begleiten diesen ständigen Wechsel, indem sie eng vernetzt und in kleineren Teams sich zusammenfinden: Wir haben zurzeit drei solcher Lehrerteams, die sich um jeweils zwei Lerngruppen und den Unterricht in diesen kümmern: Unsere beiden jüngsten Lerngruppen werden zusammen von einem Team betreut, die beiden mittleren Lerngruppen (3-6) von einem anderen und die 7. Klasse hat gemeinsam mit der Lerngruppe 8 /9 ihr eigenes.