Großprojekt an der DSG. Schüler und Schülerinnen arbeiten praktisch und konzentriert an einem Thema.

Hier halten wir euch auf dem Laufenden über unser aktuelles Großprojekt zum Thema Olympia, das heute gestartet ist. Wir machen hier transparent was passiert, was wir erleben und welche Erfahrungen wir machen.

Medien 6

PROJEKTSTART

Wir sind seit dem 21. Mai 2024 und bis Ende Mai in allen Klassenstufen konzentriert am Thema Olympia. Ob auf dem Tempelhofer Feld, wo wir bei einem Sportler:innen-Frühstück etwas über gesunde Ernährung lernen, oder im Klassenraum: wir fokussieren auf das große Thema Olympia und beleuchten verschiedene Aspekte, egal ob Projektarbeit oder aus fachorientierter Sicht.

ERSTE PROJEKTWOCHE

Die erste Projektwoche war vielfältig und spannend. Wenn wir nicht auf dem Tempelhofer Feld sind, starten wir den Tag mit der Daily Mile: jeden Tag joggen wir rund um das Schulgelände. Die jüngsten Klassen laufen Bahnen auf dem Sportplatz, die Klassen 456 rennt um den Block und die Sekundarstufe quer durch den Kiez.

Wir haben die Klassenverbände in kleinere Gruppen eingeteilt. Sie forschen und arbeiten zu skandinavischen Ländern, beispielsweise Finnland, Island und die Färöer-Inseln.

In den Gruppen beschäftigen wir uns mit ganz unterschiedlichen Themen. So entstanden in den Gruppen bisher Info-Plakate zur Geographie der Länder. Im Plakat zur südfinnischen Küste wurde die Schärenküste thematisiert und es drehte sich um Städte wie Kouvola, Hämeenlinna, Porvoo, Lahti, Turku und Naantali. Der finnische Nationalsport Eishockey hat uns im Kunstraum beschäftigt. Bewegliche Figuren aus Pappe sind entstanden, ein Hockeyfeld ist aufgebaut.

Wann kehren wir aufs Tempelhofer Feld zurück, wo wir die Sportstationen Tauziehen und Bowling geliebt haben?

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ZWEITE PROJEKTWOCHE

Die zweite Projektwoche hat ihren ersten Höhepunkt hinter sich: am Dienstag haben wir den Olympic Day gefeiert. Hier wurde deutlich, dass wir eine Gemeinschaftsschule sind: danke engagierten Einsatzes und verantwortungsvoller Präsenz aller Gruppen der Schule verlief der Tag trotz Regen und ungewohnten Teamkonstellationen gut. Die Sonne liess sich nur wenig blicken, trotzdem hatten wir einen erfüllten und freudvollen Tag an den Stationen.

Führung der Teams durch die Klassenstufe 9 und 10
Die Lehrkräfte haben die Führung der Teams der Schülerinnen und Schüler in die verantwortungsvollen Hände der Klassen 9 und 10 gelegt. Und die Jüngeren hatten Vertrauen und viel Spaß. Es war rührend, die Großen in dieser verantwortungsvollen Rolle zu sehen. Obwohl das keine einfache Aufgabe war und sie ein wenig ins kalte Wasser geschmissen wurden. Das ist gut gelungen.

Zauber für die Sinne aus der Küche
Stärkende Sportriegel, Limonade, Pancakes, Wraps: Unserer Sportgemeinschaft hat es an nichts gefehlt. Das Kollegium und die Schülerschaft waren sehr begeistert über die vielfältige Tafel in der Eingangshalle und die köstlichen und liebevoll zubereiteten Leckerbissen aus den im Großprojekt thematisierten Ländern.

Unterstützung durch die Eltern
Unsere Eltern haben hochmotiviert die Schülergruppen an den Stationen begleitet und ins Spielen gebracht. Beim Rundgang übers Gelände konnte man viele leuchtende Augen sehen und eine freudige Bereitschaft zur Anstrengung.

Zusammenspiel der Lehrkräfte
Ohne den Elan des Lehrerkollegiums wäre das Sammeln und Koordinieren der Teams nicht gelungen. Wir waren erstaunt wie schnell alle in einen Flow gekommen sind und die Stationen besucht wurden. Das war tolles Teamwork.

Nichts geht ohne das Hausmeisterteam
Ohne die Hilfe von Micha und Dirk beim Aufbau wäre dieser Tag nicht gelungen. Als sich der Dauerregen einstellte, haben die beiden sofort Pavillons aufgestellt und Feuerstellen eingerichtet. Das ist olympischer Geist

DSG meets Olympioniken

Die Presse AG kümmert sich nicht nur um die Berichterstattung aus den Jahrgängen, sondern hat auch insgesamt 13 Athlet:innen interviewt, die sich gerade auf die Olympia oder die paraolympischen Spiele in Paris vorbereiten. Von Wasserspringen über Florettfechten, Eiskunstlauf, Segeln, Kanu, Schwimmen, Radrennen oder modernem Fünfkampf waren Athlet:innen vertreten und auch ein früherer schwedischer Paralympics Teilnehmer im Rollstuhltennis stellt dich den Fragen unserer Schüler:innen. Neue Erkenntnisse über neue Sportarten, Erlebnisse aus dem Profisport und persönliche Ratschläge - jedes Interview war eine Klasse für dich.

Hier stellen wir euch Zusammenschnitte der Interviews vor und einen kurzen Artikel. Folgt uns auch auf Instagram für noch mehr Eindrücke aus den vergangenen Tagen.

Theo Reinhardt

In der Projektwoche haben wir uns mit dem Thema: »Wie bringen die olympischen Spiele uns zusammen?«, befasst, ich war in der Gruppe Presse.

Wir hatten uns mit verschiedenen Olympischen Sportlern zusammengesetzt, Siljan und ich (August) hatten den deutschen Profi-Fahrradfahrersportler Theo Rheinhardt und hatten ihn sogar vor ein paar Tagen interviewt er berichtete uns, dass er schon seit er klein ist, fahrradfährt.

Es hatte sich so ergeben in die Olympiade zu kommen meinte er.

Er gewann während seiner Karriere dreimal die Europameisterschaft und zweimal die Weltmeisterschaft. Er fuhr auch oft mit dem Mann Roger Kluge im Team und errang so viele Siege und Erfolge.

Er berichtete uns das er nicht wüsste, ob er nochmal an Olympia teilnehmen wollen würde.

Er erzählte Siljan und mir, dass er schon an sehr vielen Kontinenten der Welt für seine Meisterschaften war: Amerika, Asien, Afrika, Europa zum Beispiel.

Er versteht sich wohl mit vielen seiner Rivalen gut, auch während des Fahrrad Rennes.

von August und Siljan

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»SEIT ICH KIND BIN, FAHRE ICH FAHRRAD.«

Profifahrradsportler Theo Reinhardt über seine Anfänge.

Theo